Welche Matratze passt zu deinem Körpertyp?
Der große Guide zu den 7 Körpertypen der Stiftung Warentest 2025 – So findest du die perfekte Matratze für deine Figur
🆕 Neues Testverfahren 2025Eine Matratze für alle? Das funktioniert nicht! Die Stiftung Warentest hat 2025 ihr Testverfahren revolutioniert und testet Matratzen jetzt für sieben verschiedene Körpertypen. Denn: Ein Athlet mit breiten Schultern braucht eine andere Matratze als jemand mit ausgeprägter Hüfte. Mit unserem Körpertyp-Guide findest du heraus, welche Matratze wirklich zu dir passt – basierend auf dem neuen Testverfahren.
Das neue Testverfahren: Was hat sich geändert?
Seit März 2025 testet die Stiftung Warentest Matratzen nach einem komplett überarbeiteten Verfahren. Die wichtigste Neuerung: Statt wie früher mit vier Körpertypen (dem sogenannten HEIA-System) wird jetzt mit sieben repräsentativen Körperformen geprüft.
7 statt 4 Körpertypen: Ball, Säule, Sanduhr, Tropfen, Trapez, Schrank und Haus ersetzen das alte HEIA-System.
Neues Kriterium "Komfort": Druckverteilung, Nachschwingverhalten und Lageänderungswiderstand fließen jetzt in die Bewertung ein.
Realistische Körperformen: Die neuen Typen bilden etwa zwei Drittel der deutschen Bevölkerung ab.
Wichtig: Ältere Testergebnisse sind mit den neuen nicht mehr direkt vergleichbar!
Die 7 Körpertypen im Überblick
Welcher Typ bist du? Die Stiftung Warentest unterscheidet nach Körpergröße, Körperform und Gewichtsverteilung. Entscheidend ist, wo dein Schwerpunkt liegt:
Finde deinen Körpertyp: Der Schnelltest
Die Körpertypen im Detail
Typ Ball
Ausgeprägter Bauch, Schwerpunkt an der Taille
Menschen vom Typ Ball haben einen ausgeprägten Bauch, während Schultern und Becken vergleichsweise schmal sind. Der Körperschwerpunkt liegt an der Taille. Für diesen Typ ist es besonders wichtig, dass die Matratze im Taillenbereich ausreichend Abstützung bietet, damit die Wirbelsäule in Rückenlage nicht durchhängt.
Die meisten getesteten Matratzen eignen sich gut für den Typ Ball – sowohl in Rücken- als auch in Seitenlage.
Achte auf gute Stützung im Taillenbereich. Zu weiche Matratzen können problematisch sein.
Typ Säule
Gleichmäßige Silhouette ohne hervorstechende Merkmale
Der Typ Säule hat eine gleichförmige Silhouette – Schultern, Bauch und Becken sind etwa gleich breit. Es gibt keine besonders hervorstechenden Körperpartien. Für diesen Typ ist die Matratzensuche vergleichsweise einfach, da die gleichmäßige Gewichtsverteilung auf vielen Matratzen gut funktioniert.
Der Typ Säule liegt auf fast allen getesteten Matratzen gut in Rückenlage. Große Auswahl!
In Seitenlage ist nicht jede Matratze optimal – hier genauer auf die Testergebnisse schauen.
Typ Sanduhr
Schmale Taille, Schultern und Becken etwa gleich breit
Die klassische Sanduhr-Figur: Die Taille ist deutlich schmaler als Schultern und Becken, die wiederum etwa gleich breit sind. Dieser Körpertyp hat besondere Anforderungen, da Schultern und Becken in Seitenlage gut einsinken müssen, während die Taille gestützt werden sollte.
Sowohl in Rücken- als auch in Seitenlage finden Sanduhren nicht auf jeder Matratze bequem Platz.
Matratze muss in Seitenlage Schultern und Hüfte einsinken lassen. Zonierung kann helfen.
Typ Tropfen
Schmale Schultern, breitere Taille, breites Becken
Beim Typ Tropfen wird der Körper nach unten hin breiter. Die Schultern sind schmal, die Taille etwas breiter, und das Becken hat die größte Breite. Der Schwerpunkt liegt im Hüftbereich. Dieser Typ braucht eine Matratze, die das Becken gut einsinken lässt, ohne dass die schmaleren Schultern zu tief einsinken.
Typ Tropfen liegt nur auf etwa jeder zweiten geprüften Matratze in Rücken- und Seitenlage gut.
Wähle gezielt eine Matratze, die für den Typ Tropfen empfohlen wird. Nicht auf Universalmatratzen verlassen!
Typ Trapez
Breite Schultern, schmale Taille und Hüfte – oft athletischer Körperbau
Die typische Trapez-Figur haben oft Athleten: breite Schultern, während Taille und Becken deutlich schmaler sind. Für diesen Körpertyp ist es besonders wichtig, dass die Schultern in Seitenlage tief genug einsinken können, damit die Wirbelsäule gerade bleibt.
Rückenschläfer vom Typ Trapez finden meist eine passende Matratze – gute Auswahl.
Für Seitenschläfer ist die Auswahl kleiner. Schultern müssen gut einsinken können!
Typ Schrank
Breite Schultern und Taille, schmaleres Becken
Der Typ Schrank ist ähnlich wie die Säule, aber kräftiger gebaut. Schultern und Taille sind etwa gleich breit, das Becken ist etwas schmaler. Dieser Körpertyp braucht eine Matratze mit guter Tragfähigkeit, die auch bei höherem Körpergewicht nicht durchhängt.
In Rückenlage ruht der Typ Schrank auf fast allen getesteten Matratzen gut.
In Seitenlage ist nicht jede Matratze geeignet. Auf ausreichende Schulterfreiheit achten.
Typ Haus
Schmale Schultern, Taille und Becken etwa gleich breit
Beim Typ Haus sind Taille und Becken etwa gleich breit, die Schultern sind im Vergleich dazu schmaler. Der Schwerpunkt liegt eher im unteren Körperbereich. Dieser Typ hat es relativ leicht bei der Matratzensuche.
Für den Typ Haus gab es im Test sowohl für Rücken- als auch für Seitenschläfer viele passende Matratzen.
Achte darauf, dass die Hüfte gut einsinken kann, ohne dass der Rücken durchhängt.
Schlafposition: Der zweite wichtige Faktor
Neben deinem Körpertyp spielt auch deine bevorzugte Schlafposition eine entscheidende Rolle. Die Stiftung Warentest bewertet jede Matratze für jeden Körpertyp in Rücken- UND Seitenlage getrennt.
Wirbelsäule sollte in der natürlichen Doppel-S-Form liegen. Lende muss gestützt werden.
Schultern und Hüfte müssen einsinken, damit die Wirbelsäule gerade bleibt.
Braucht eine Matratze, die in beiden Positionen gut funktioniert.
Die Bauchlage wird von der Stiftung Warentest nicht getestet, da sie ergonomisch ungünstig ist. Wenn du auf dem Bauch schläfst, brauchst du tendenziell eine festere Matratze, damit dein Bauch nicht zu tief einsinkt. Langfristig empfehlen Experten, sich das Bauchschlafen abzugewöhnen.
Welcher Matratzentyp passt zu welchem Körpertyp?
Es gibt drei Haupttypen von Matratzen. Jeder hat seine Vor- und Nachteile:
Gute Anpassung, leise, wärmend. Ideal für Frostbeulen. Bessere Ökobilanz.
Gute Belüftung, eher kühl. Ideal für Menschen, die viel schwitzen.
Sehr gute Anpassung, langlebig, schwer. Ideal für Allergiker.
Die gute Nachricht: Der Matratzentyp beeinflusst die Liegeeigenschaften weniger als gedacht. In jeder Kategorie gibt es gute Matratzen für verschiedene Körpertypen. Entscheidend ist, dass die konkrete Matratze für deinen Körpertyp geeignet ist.
Die Testsieger 2025
8 Tipps für den Matratzenkauf
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Kenne deinen Körpertyp
Vor dem Kauf solltest du wissen, welcher der sieben Körpertypen du bist. Nur so kannst du gezielt nach einer geeigneten Matratze suchen. -
Verlass dich nicht auf den Härtegrad
Die Härteangaben der Hersteller sind uneinheitlich und oft unzuverlässig. Im Test der Stiftung Warentest wichen die tatsächlichen Härtegrade häufig von den Angaben ab. Eine harte Matratze ist nicht automatisch besser für schwere Personen! -
Ignoriere die Zonenversprechen
Viele Matratzen werben mit "7 Zonen" – aber im Test zeigt sich, dass diese oft gar nicht nachweisbar sind. Entscheidend ist allein, wie gut die Matratze für deinen Körpertyp abstützt. -
Nutze das Probeschlafen
Viele Händler bieten großzügige Rückgabefristen: Ikea bis zu 365 Tage, MFO 120 Tage, Lidl 90 Tage. Nutze diese Möglichkeit! Eine Matratze im Laden zu testen reicht nicht aus. -
Teuer ist nicht gleich besser
Die teuerste Matratze im Test (630 Euro) schnitt bei den Liegeeigenschaften schlecht ab. Gute Matratzen gibt es schon ab 170 Euro. -
Beachte beide Schlafpositionen
Wenn du sowohl auf dem Rücken als auch auf der Seite schläfst, muss die Matratze in beiden Positionen für deinen Körpertyp geeignet sein. -
Wähle bei Zweifeln den Allrounder
Wenn du unsicher bist, wähle eine Matratze, die für möglichst viele Körpertypen gut bewertet wurde – wie die f.a.n. Medisan Plus KS. -
Erneuere regelmäßig
Nach 8-10 Jahren sollte eine Matratze ausgetauscht werden – auch wenn sie noch gut aussieht. Die Stützwirkung lässt nach.
Laut Stiftung Warentest haben Schaumstoffmatratzen eine bessere Umweltbilanz als Federkernmodelle, da sie weniger Ressourcen verbrauchen. Auch Bezüge aus Synthetikfasern schneiden ökologisch besser ab als Baumwollbezüge – überraschend, aber wahr!
Fazit: Die richtige Matratze für deinen Körper
Mit dem neuen Testverfahren der Stiftung Warentest wird endlich berücksichtigt, was lange überfällig war: Nicht jede Matratze passt zu jedem Menschen. Die sieben Körpertypen helfen dir, gezielt die richtige Matratze für deine Körperform zu finden.
Das Wichtigste: Nimm dir Zeit, deinen Körpertyp zu bestimmen, achte auf die Testergebnisse für genau diesen Typ – und nutze unbedingt die Möglichkeit zum Probeschlafen. Denn am Ende zählt nur eins: dass du auf deiner neuen Matratze wirklich erholsam schläfst.
Die perfekte Matratze gibt es nicht. Aber die perfekte Matratze für DICH – die findest du mit dem richtigen Wissen!
Ich bin ein klassischer Sanduhr-Typ und habe jahrelang auf der falschen Matratze geschlafen – mit Rückenschmerzen als Folge. Seit ich eine Matratze habe, die speziell für meine Körperform geeignet ist, sind die Schmerzen weg. Mein Rat: Investiere die Zeit, deinen Körpertyp herauszufinden. Es lohnt sich! Und wenn du dir unsicher bist: Die f.a.n. Medisan Plus KS ist der einzige Allrounder, der für ALLE Körpertypen in beiden Schlafpositionen gut bewertet wurde. Damit machst du wenig falsch.