Welcher Härtegrad ist der richtige für mich?

Als Faustregel gilt: H1 (sehr weich): bis 60 kg H2 (weich/medium): 60-80 kg H3 (medium/fest): 80-110 kg H4 (fest): 110-140 kg H5 (sehr fest): ab 140 kg Die Schlafposition beeinflusst die Wahl: Seitenschläfer brauchen oft eine Stufe weicher, Bauchschläfer eine Stufe fester.

Sind Härtegrade bei allen Herstellern gleich?

Nein! Härtegrade sind nicht genormt. Eine H3 bei Hersteller A kann sich komplett anders anfühlen als H3 bei Hersteller B. Deshalb sind die Gewichtsangaben nur Richtwerte. Wichtig: Verlasse dich nicht blind auf Härtegradangaben. Nutze unbedingt das Probeschlafen, um die tatsächliche Festigkeit zu testen.

Meine Matratze fühlt sich zu hart an – was tun?

Zunächst: Gib deinem Körper 2-3 Wochen Eingewöhnungszeit. Danach hast du mehrere Optionen: Matratzen-Topper: Eine weiche Auflage (5-10 cm) kann das Liegegefühl deutlich weicher machen Lattenrost anpassen: Weniger Spannung = weicheres Liegegefühl Umtausch: Bei Online-Kauf innerhalb der Probeschlafzeit umtauschen

Meine Matratze fühlt sich zu weich an – was tun?

Eine zu weiche Matratze ist problematischer als eine zu harte, da Topper sie nicht fester machen können. Optionen: Lattenrost härter einstellen: Mehr Spannung = festeres Liegegefühl Brett unterlegen: Notlösung – ein dünnes Brett unter der Matratze Umtausch/Neukauf: Oft die einzige nachhaltige Lösung Tipp: Im Zweifelsfall lieber eine Stufe fester kaufen – weicher machen geht immer, … Weiterlesen

Welcher Härtegrad bei Rückenschmerzen?

Der Mythos ‚hart = gut für den Rücken‘ ist überholt. Wichtig ist, dass deine Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form liegt. Bei Rückenschmerzen: Nicht zu weich (durchhängen = Hohlkreuz) Nicht zu hart (Druckpunkte = Verspannungen) Medium (H2-H3 für die meisten) ist oft ideal Im Zweifel: Orthopäden oder Physiotherapeuten können individuelle Empfehlungen geben.

Welcher Härtegrad für Seitenschläfer?

Seitenschläfer brauchen tendenziell eine weichere Matratze als ihr Gewicht vermuten lässt. Der Grund: Schulter und Hüfte müssen einsinken können, damit die Wirbelsäule gerade bleibt. Empfehlung: Als Seitenschläfer oft eine Stufe weicher wählen als die Gewichtsempfehlung (z.B. H2 statt H3 bei 85 kg).

Welcher Härtegrad für Bauchschläfer?

Bauchschläfer brauchen tendenziell eine festere Matratze. Ist sie zu weich, sinkt das Becken zu stark ein und es entsteht ein ungesundes Hohlkreuz. Empfehlung: Als Bauchschläfer oft eine Stufe fester wählen als die Gewichtsempfehlung (z.B. H3 statt H2 bei 70 kg).

Ist Schlafen auf dem Boden oder einer harten Matratze gesund?

Nicht für jeden. Der Mythos hart = gesund ist veraltet. Auf einer zu harten Unterlage: Entstehen Druckpunkte an Schultern und Hüfte Die Wirbelsäule kann nicht ihre natürliche S-Form halten Die Durchblutung kann beeinträchtigt werden Manche Menschen fühlen sich auf festen Unterlagen wohl – aber das ist individuell. Höre auf deinen Körper.

Können Paare mit unterschiedlichem Gewicht eine Matratze teilen?

Bei Gewichtsunterschied über 30 kg: Zwei separate Matratzen empfohlen, jeweils mit passendem Härtegrad. Lösungen für ein Bett: Zwei Matratzen: 2x 90×200 statt 1x 180×200 Topper: Überbrückt die Besucherritze und schafft einheitliche Liegefläche Partnermatratze: Manche Hersteller bieten Matratzen mit zwei verschiedenen Härtegraden

Welche Matratze bei Übergewicht?

Bei höherem Körpergewicht (ab 100 kg) beachten: Härtegrad H4 oder H5: Ausreichende Stützkraft Höhere Matratze: Mindestens 23 cm für genug Stützschichten Verstärkte Kanten: Verhindert Durchsitzen am Rand Taschenfederkern oder Hybrid: Oft besser als reiner Schaum Qualität ist bei höherem Gewicht besonders wichtig – Billigmatratzen sind schneller durchgelegen.